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Die Vorteile von RECOIL
Das RECOIL-System ist schnell und leicht zu handhaben. Es ist ideal zum Reparieren von
ausgerissenen Gewinden und zum Verstärken von Gewinden in Leichtmetallegierungen,
Kunststoffen und ähnlichen Materialien.
- Schafft stärkere und leistungsfähigere Gewinde
- RECOIL-Einsätze sind aus rostfreiem Stahl (1.4301)
- Vereinfacht den Wechsel von Zoll-Gewinden zu metrischen Gewinden und umgekehrt
- Reduzierte Gewindeabnutzung
- Große Temperaturtoleranzen
Diese Vielseitigkeit macht das RECOIL-System ideal für einen großen
Anwendungsbereich.
KFZ-Reparatur
Für die schnelle Reparatur von defekten Zündkerzengewinden hat sich das RECOIL-System
bestens bewährt und auch sonst wird es bei ausgerissenen Gewinden von KFZ-Mechanikern
gerne angewandt.
Fertigungsbetriebe
Gewindeschäden an Fertigungsmaschinen werden mit dem RECOIL-Reparatursystem
schnellstens behoben und die Stillstandszeit auf ein Minimum reduziert. In vielen
Betrieben werden aus diesem Grunde RECOIL-Sortimentkästen mit der entsprechenden
Bestückung bereitgehalten.
Leichtbau
Da RECOIL stärkere Gewinde mit größerer Zugkraft erstellt, werden die Einsätze bei
Erstausrüstern in der Raumfahrt, der Elektronik- und KFZ-Branche, im Kunststoffbereich
etc. präventiv eingesetzt.
Wie funktioniert RECOIL?
| RECOIL-Gewindeeinsätze werden aus hochqualitativem, rostfreiem Stahldraht, mit
diamantförmigem Querschnitt zu einem Federgewinde geformt. Dieser Einsatz, der im
Durchmesser größer ist als das Aufnahmegewinde, wird während des Einbaus
zusammengezogen und setzt sich dann in eine permanente Stellung. Da RECOIL-Einsätze
größer sind als das ursprüngliche Gewinde, bieten sie eine größere Angriffsfläche
und können somit wesentlich höher belastet werden. |
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Die Anwendung von Recoil
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1. Bohren
Bohren, um das beschädigte Gewinde zu säubern (falls nötig). |
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2. Gewinde schneiden
Aufnahmegewinde für den Einsatz mit dem mitgelieferten Gewindebohrer schneiden. |
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3. Einbau
Den Einsatz auf das Eindrehwerkzeug setzen (Mitnehmerzapfen muß nach unten zeigen) und
mit leichtem Druck nach unten eindrehen, bis er 1/4 bis 1/2 Drehungen unterhalb der
Oberfläche sitzt. |


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4. Mitnehmerzapfen entfernen
Das Werkzeug anheben, um 90° drehen, auf den Mitnehmerzapfen aufsetzen und kurz und
kräftig auf diesen schlagen. Niemals versuchen, den Mitnehmerzapfen rückwärts
abzudrehen! Bei Zündkerzeneinsätzen und Einsätzen mit sehr feiner Steigung den
Mitnehmerzapfen mit einer Spitzzange herausbrechen. |
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